Das ist Irisch und bedeutet “Hallo, Irland!”

Wir, der Englisch-LK (Q1 18/19), entschieden uns, unsere LK-Fahrt in Dublin zu verbringen. Die irische Hauptstadt bot eine abwechslungsreiche Alternative zu dem klassischen London-Trip – und offenbarte so viel mehr! Frau Dachnowsky und Herr Christian waren mit dabei und planten unter anderem unser Programm für die Woche.

An lá teachta – Der Tag der Ankunft

Vom Kölner Flughafen startete unser Flug mit etwas Verspätung in Richtung Dublin. Vom Flughafen ging es bei typisch irischem Wetter in Richtung Hostel, wo wir kurz einen Blick auf die Zimmer werfen konnten. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, einen ersten Eindruck von dem Ort, in dem wir die Woche über wohnten, zu bekommen. Wir besorgten uns in der Stadt etwas zu Essen und aßen anschließend alle gemeinsam in der Küche des Hostels. Später hieß es auspacken, quatschen und am Ende des Tages dann schlafen gehen.

Seagulls, lachain agus alleys  – Möwen, Enten und Gassen

Nach einem simplen Frühstück trafen wir uns vor dem Hostel, um zu einer Stadtführung aufzubrechen. Unser Guide führte uns in die verschiedensten und kreativsten Straßen Dublins. Dabei entdeckten wir viel und bekamen einen groben Überblick über die Stadt. Nach den ca.15 km wurden wir dann von unseren Lehrern zur Freizeit entlassen.

Nun sind wir in kleinen Gruppen durch die Straßen und Geschäfte Dublins gelaufen, wobei jede Gruppe immer wieder neue und schöne Ecken entdeckte. Am Ende des Tages kochten einige von uns gemeinsam im Hostel. Alles in allem gab uns der Tag eine schöne Übersicht über die kleine und verwunschene Hauptstadt Irlands.

Damhsa agus amhránaíocht  – Tanz und Gesang

Nachdem wir vom wunderbaren irischen Wetter geweckt wurden, sind wir bei strahlendem Sonnenschein zum National Museum of Ireland gelaufen, wo wir uns über die irische Geschichte informiert haben. Der Eintritt war dort, wie in allen nationalen Museen Irlands, kostenlos. Danach besuchten manche von uns die National Gallery of Ireland.

Anschließend trafen wir uns für unseren Irish Dancing Kurs. In einem Pub spielten zwei Musiker (einer davon war ein Ed Sheeran-Doppelgänger) live für uns, während Hanna, eine professionelle Irish-Dancing-Tänzerin, die interessanterweise aus Neuseeland stammte, uns einen kompletten Tanz beibrachte. Nach einer anfänglichen Showeinlage, die uns zum einen erstaunte und zum anderen Angst bereitete, wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Zum Abschluss dieses – für alle neuen – Erlebnisses spielten die beiden Musiker den Song “Whiskey in the Jar”, bei dem auch wir, so wie die Iren es in den Pubs tun, mitsangen und -klatschen.

Nachdem wir uns dann von den Musikern verabschiedet hatten, zogen wir wieder in Kleingruppen los. Diesmal jedoch nicht, um Souvenirs zu shoppen, sondern um unsere tägliche Challenge zu meistern. An diesem Tag war sie passend auf das Thema “Irish Dancing” ausgelegt, was bedeutete, dass wir unser neu erlerntes Können in der Fußgängerzone oder auf anderen öffentlichen Plätzen präsentieren und filmen sollten.

Turas amach faoin tuath – Ausflug in die Landschaft

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus zum Powerscourt Estate, einer wunderschönen Parkanlage mit atemberaubenden Gärten und dem Powerscourt House, in dem sich einige Läden befinden, die die besten irischen Handwerksstücke und Geschenkartikel führen. Anschließend fuhren wir durch die irischen Wicklow Mountains zum Tal Glendalough, welches für seine Klostersiedlung bekannt ist. Unsere Lehrer gaben uns auch für den Tag eine kleine Challenge: Schreibt ein Gedicht (auf Englisch) inspiriert von den grünen Landschaften Irlands. Eine Gruppe jedoch, schrieb ein ganzes Lied und gewann somit die Challenge. Dieses gibt es hier zu hören.

Slán, Éire – Auf Wiedersehen, Irland!

Und schon klopft auch schon der Tag der Abreise an unsere Zimmertüren… Nach einem letzten Frühstück mit improvisierten Pancakes (Shoutout an Frau Dachnowsky und Herr Christian) und leichtem Zeitdruck erreichten wir unseren Bus und von dort an lief fast alles wie geplant und wir kamen nach ein paar Komplikationen mit der dezent pünktlichen Deutschen Bahn in einem Stück wieder zu Hause an, um weiter von Dublin zu träumen.

Es fällt uns leicht zu sagen, dass die Fahrt ein sehr schönes und außergewöhnliches Erlebnis war. Obwohl wir uns alle schon Jahre lang kennen, konnte man von jedem noch Neues erfahren und hat vor allem auch zu den Lehrern eine angenehme Bindung aufgebaut.

Dublin ist eine wunderschöne Stadt, es ist klar, dass wir sie vermissen werden. Wir danken Frau Dachnowsky und Herrn Christian für diese leider viel zu schnell vergangene Woche und hoffen, dass die zukünftigen Leistungskurse sich ebenfalls auf solch eine schöne und lehrreiche Zeit freuen dürfen.