Am 26.08.2020 ging es für 14 Schüler/Schülerinnen aus der EF mit Frau Brinkschneider, Herrn Wiesner, den ehemaligen Lehrer Herrn Breder und den ehemaligen Schülern Ben und Maik zur Segelfahrt 2020. Die dreistündige Busfahrt ging sehr schnell vorbei und so standen wir plötzlich vor dem Jugendgästehaus Godewind, wo wir die nächsten 8 Tage verbrachten. Hier wurden wir zuerst mit den geltenden Hygienemaßnahmen im Haus vertraut gemacht (Desinfektionsspender, Lüften, Abstand etc.).

Jeder Morgen fing um 8 Uhr mit einem gemeinsamen, gesunden und vielseitigen Frühstück an. Daraufhin fuhren wir um 9 Uhr los zur Segelschule Godewind am Dümmer See. Die Segelschule stellte uns mehrere Segelboote für die nächsten 8 Tage zur Verfügung, auf denen wir Segeln lernen sollten. Dies zu lernen fiel uns allen aufgrund der lehrreichen, enthusiastischen und hilfreichen Bemerkungen von Maik und Ben leicht. Tag für Tag lernten wir neue Manöver wie die Wende, Halse oder das Boje über Bord Manöver. Nachdem wir bis 17 Uhr segelten, fingen wir an die Boote wieder abzubauen und fuhren mit dem Fahrrad zurück zum Jugendgästehaus.

Dort angekommen hatten wir eine halbe Stunde Zeit bis zum Abendessen, die meistens zum Duschen genutzt wurde. Um 18 Uhr fing das Abendessen an. Es gab immer leckerer Gerichte wie Spaghetti Bolognese, Ofenkartoffeln oder Reis mit Curry. Nach dem Abendessen hatten wir Theoriestunden oder lernten verschiedene Knoten und Fragebögen, die wir für die Segelprüfung brauchten. Ab 20 Uhr hatten wir dann Freizeit, die wir alle unterschiedlich verbracht haben.

Am letzten Tag der Segelfreizeit hatten wir dann endlich Prüfung, auf die wir uns die ganze Zeit vorbereitet hatten. Da die Prüfung erst um 17 Uhr nachmittags angefangen hat, hatten wir noch den ganzen Tag davor Zeit, uns ein letztes Mal vorzubereiten. Trotz anfänglicher Panik wurde die Prüfung letztendlich doch von allen gemeistert, und wir haben den Segelschein bekommen.

Aber man kann nicht sagen, dass diese Segelfreizeit ganz normal war. Denn manche sind ins Wasser gefallen, andere haben Schuhe im See verloren. Und wiederum andere sind bei Flaute eine Paddelregatta gegen die Segellehrer gefahren, haben sie aber erfolgreich verloren. Danach mussten sie den Lehrern allen ein Fischbrötchen ausgeben. Eine Boje wurde außerdem bei einer Übung des „Boje über Bord“-Manövers im naheliegenden Naturschutzgebiet verloren, und musste von zwei Leuten im Kanu paddelnd wiedergeholt werden.
Nach der bestandenen Prüfung hat die Hälfte von uns dann abschließend am eigenen Leibe die gute Wasserqualität des Dümmer Sees geprüft.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Segelfreizeit eine weitere Erfolgreiche war, und wir auf jeden Fall wieder segeln gehen werden!