Vom 12. bis zum 20. September ging es für uns Schülerinnen und Schüler mit Frau Brinkschneider, Herrn Berger und Herrn Breder sowie den ehemaligen Schülern Maik und Ben zum Dümmer See. Wir hatten eine 2-stündige Busfahrt vor uns, die wir mit unseren Mobiltelefonen und Schlafen sehr schnell überbrücken konnten.

Nachdem wir angekommen waren, verteilten wir die Zimmer und hatten kurz Zeit, unsere Sachen wegzubringen und unsere Tasche für den ersten Segeltörn zu packen. Dann fuhren wir gemeinsam an den Dümmer See und bekamen von den Lehrern in kleinen Gruppen eine Einweisung zu den Booten. Der Tag verging sehr schnell und wir hatten schon viel gelernt. Uns wurde das korrekte Setzen des Segels sowie der Bootsaufbau erklärt. Nach dem Abendessen besprachen wir noch einmal in einer Theoriestunde, was wir am Tag alles gelernt hatten. Anschließend hatten wir bis 22:27 Uhr Freizeit. Diese verbrachten wir alle unterschiedlich. Die einen spielten Billard, die anderen saßen auf der Couch und spielten ganz entspannt lehrreiche Gesellschaftsspiele.

Die Tage begannen jeden Morgen gleich. Herr Breder weckte uns mit seiner Seemannspfeife und einem Gedicht, vorzugsweise „Reise, Reise“. Um 9 Uhr ging es dann zum See, wo wir zuerst die Boote herrichten mussten, um damit segeln zu können. Wir segelten bis zur Mittagspause, eine Stunde später ging es für uns wieder auf die Boote. Aufgrund des hohen Unterhaltungsfaktors, der sich uns durch Maiks einerseits lehrreiche und gleichermaßen amüsante Bemerkungen bot, verging die Zeit am Steg wie im Fluge. Um 16:30 Uhr mussten wir dann die Boote wieder am Steg festmachen, damit wir um 18 Uhr pünktlich zum Abendessen an der Herberge waren. Im Anschluss an die allabendliche Theoriestunde hatten wir Freizeit. Oft saßen wir alle am Abend zusammen, sind zum See gegangen, haben Musik gehört oder nur geredet.

Natürlich ereigneten sich in diesen Tagen auch viele schöne und lustige Begebenheiten, beispielsweise ereignete sich am dritten Abend durch einen uns unerklärlichen Zufall ein zweistündiger Stromausfall. Zu dessen Aufklärung entschied das Plenum nahezu einstimmig, dass Fabio die alleinige Verantwortung für diesen Zwischenfall auf sich nehmen würde. Ebenfalls für eine amüsante Atmosphäre sorgte Herr Breder, als er uns mit seinem Lieblingszitat von Kollegah („Kennt ihr jungen Leute eigentlich Kollegah?“) die Größe seines Bizeps zu erklären versuchte. So wurde der Satz

„Besser du hast ein Rumpsteak parat,

denn jeder weiß,

der Bizeps schrumpft vom Salat.“

zu so einem unserer vielen Insider.

Die Tage gingen so schnell um und dann stand schon unsere Prüfung an. Ausgerechnet am Prüfungstag drehte der Wind nochmal richtig auf und so entstand für die Prüflinge eine noch anspruchsvollere Atmosphäre. Auch während der Prüfung ereigneten sich noch einige lustige Begebenheiten. Trotz der Umstellung haben nahezu alle die Prüfung bestanden. Um 17 Uhr traten wir die Heimreise an. Wir hatten alle eine schöne Zeit und würden jederzeit noch einmal am „Dümmer“ segeln.