22.04.2026
Am 22. Mai durften wir wieder Eva Weyl als Zeitzeugin begrüßen, die von ihrem Überleben während der Zeit des Nationalsozialismus und im Lager Westerbork berichtete. Eindrücklich mahnte sie, dass wir nicht für die Gräueltaten der Menschen damals verantwortlich sind, wohl aber für unser Handeln jetzt.
Eva Weyl hat erst im letzten Jahr durch Zufall Wolfgang Polack getroffen, der zur selben Zeit in Westerbork war. Dieses Wiedererkennen war für ihn der Moment, dass auch er sich nun gegen das Vergessen einsetzt und uns z. B. an den Erinnerungen an den 9.11.1938 teilhaben ließ.
Wir danken diesen beiden außergewöhnlichen Menschen, die sich trotz ihrer Erfahrungen in der Vergangenheit engagieren und Vorbild sind, damit wir uns als Zweitzeugen für ein Miteinander ohne Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus und Gewalt einsetzen.
Wir bedanken uns auch bei dem Verein Denk!Dran, der uns diese Zeitzeugenvorträge ermöglicht.
Externe Links:
Homepage Eva Weyl
Denk!Dran e. V.