15.04.2016
Vom 18.03 bis zum 22.03.2016 fand das G7 Youth Foreign Minister’s Meeting in Hiroshima, Japan statt. Hier trafen sich 24 Jugendliche aus den G7 Nationen (12 aus Japan und 2 aus jeweils einem der anderen G7 Nationen), um über den Frieden und die globalen Herausforderungen dieser Welt zu diskutieren. Zu meiner großen Freude durfte ich zusammen mit einem Schüler aus Frankfurt Deutschland vertreten. Hauptbestandteil des Treffens waren Diskussionen und das Verfassen der Hiroshima-Declaration, in der unsere Ergebnisse zusammengefasst sind. Ebenso wichtig wie das Diskutieren über nukleare Waffen war das Aufarbeiten der Vergangenheit, um zu verstehen, was damals in Hiroshima passierte und welche gravierenden Folgen die Atombombe hatte. Dazu besichtigten wir das Hiroshima Peace Memorial Museum und sprachen mit zwei Überlebenden. Besonders das persönliche Gespräch mit einem 90-jährigen Überlebenden, der heute für die nukleare Abrüstung kämpft, war bewegend. Als Kind, welches ohne Krieg in seiner unmittelbaren Umgebung aufwächst, ist es unvorstellbar, welches Leiden den Opfern des ersten Atombombenabwurfes, aber auch den Opfern aller anderen Kriegshandlungen zuteilwurde. Und so bekräftigte das, was wir erfahren hatten, den Wunsch aller Teilnehmer nach Frieden und Gerechtigkeit. Ein weiterer Programmpunkt war der kulturelle Austausch. Dazu besuchten wir eine japanische High-School, kochten traditionelles Okonomiyaki und besichtigten den Itsukushima-Schrein. Alles in allem war es eine spannende und unvergessliche Erfahrung sich mit Schülern und Schülerinnen aus aller Welt auszutauschen und die jeweiligen Werte und Normen anderer Nationen kennen und verstehen zu lernen. Franziska Wilfinger, Q1