Erprobungsstufe

Nach dem Wechsel von der Grundschule zum Gymnasium ist es auf der einen Seite ganz wichtig, dass die Kinder "ankommen" und sich an der Schule wohlfühlen, zum anderen muss aber auch die schulische Entwicklung im Auge behalten werden.

Von Anfang an steht daher der enge Kontakt mit den Eltern im Vordergrund. Über den Ratsplaner und persönliche Kommunkation werden schnell Lösungen gesucht, wenn es mal hakt.

Auf drei Konferenzen pro Schuljahr beraten alle Lehrkräfte, die in der jeweiligen Klasse im Einsatz sind, über den aktuellen Stand und die Entwicklung jedes Kindes.

Nach den Herbstferien in Klasse 6 finden Lern- und Entwicklungsgespräche mit einer Reflexion des eigenen Lernwegs statt. Dabei erfolgt auch eine intensive Laufbahnberatung und es werden Zielsetzungen für den weiteren Lernweg vereinbart.

Mittelstufe

In der Mittelstufe beraten wir unsere Schülerinnen und Schüler in Bezug auf ihre individuellen Lernwege.

Dabei kommt der Beratung im Rahmen der Wahl zum Differenzierungsbereich II für die Stufen 9 und 10 eine besondere Bedeutung zu. In einer zentralen Informationsveranstaltung werden Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern die einzelnen Fächer vorgestellt, so dass Inhalte und Anforderungen deutlich werden. Die Klassenleitungen stehen darüber hinaus auch im Rahmen des Elternsprechtages nach den Osterferien zur Beratung hinsichtlich der Wahl zur Verfügung.

Ein weiterer Baustein der Begleitung sind die Fördergespräche nach dem ersten Halbjahreszeugnis, in denen bei Schwierigkeiten in einem Fach gezielte Maßnahmen für die Schülerinnen und Schüler mit dem Fachlehrer oder der Fachlehrerin besprochen werden.

Besonders in der Jahrgangsstufe 9 (künftig 10) finden intensive Gespräche hinsichtlich der weiteren Schullaufbahn statt. 

Oberstufe

Zu Beginn des 2. Halbjahres der Stufe 9 (künftig 10) gibt es die ersten Beratungsgespräche zwischen den Schülerinnen und Schülern, Eltern und der zukünftigen Stufenleitung der Einführungsphase. Dabei wird z. B. geklärt, welche Kurse in der Einführungsphase belegt werden müssen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler sich im Klaren darüber sind, wie sie ihre Laufbahn gestalten wollen, gibt es weitere, intensivere Beratungsgespräche.

Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zeigen eine größere Eigenständigkeit und Selbstverantwortung. Das zu begleiten und weiter zu fördern ist ein zentrales Anliegen der Stufenleitung. Dazu informiert diese rechtzeitig über alle notwendigen Schritte bis zum Abitur, ist aber auch auf persönlicher Ebene ansprechbar.

Am Ende der Einführungsphase finden die Wahlen zu den Leistungskursen statt. Bis dahin gibt es in allen Fächern die Gelegenheit, die Klausurformate der Qualifikationsstufe kennenzulernen. Auch hierbei werden die Schülerinnen und Schüler durch die Stufenleitung weiterhin betreut und beraten.

Die Stufenleitung achtet in der Qualifikationsphase darauf, dass alle nötigen Kurse belegt und die für die Zulassung zur Abiturprüfung benötigten Punkte erreicht werden. Zu Beginn der Jahrgangsstufe Q2 legen die Schülerinnen und Schüler abschließend fest, in welchen Fächern sie die schriftlichen und die mündliche Abiturprüfung ablegen.